Laminarflow / Sicherheitswerkbänke

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Sterilwerkbänke, auch Reinraumwerkbänke genannt, werden hauptsächlich in Reinraumlabors eingesetzt. In diesen Reinraumlabors ist es unablässlich strenge Hygiene- und Qualitätsstandards einzuhalten. Dies hat zur Folge, dass in den jeweiligen Sterilwerkbänken während der Arbeit die Partikelemission überwacht werden muss.  

Sterilwerkbänke im Reinraum

In einem Reinraum wird die Konzentration luftgetragener Teilchen so gering wie möglich gehalten. Anwendungsgebiete für den Reinraum sind beispielsweise spezielle Fertigungsverfahren, die Optik- und Lasertechnologie, die Biowissenschaften, die Medizintechnik sowie die Lebensmittelindustrie. Die Konstruktion eines Reinraumes erfolgt so, dass die Anzahl der luftgetragenen Teilchen, so gering wie möglich gehalten wird. Neben der Partikelanzahl werden häufig auch die Anzahl der Keime überwacht. Um die Anforderungen eines Reinraumes auch wirklich einhalten zu können, so sind eine entsprechende Arbeitskleidung, ein bestimmtes Werkzeug und gewisse Arbeitsmittel zu verwenden. Für Reinsträume, die in der Mikroelektronik zur Anwendung kommen, gibt es mehrere hierarchische Bereiche mit einer bestimmten Reinraumklasse. Der Reinstraumzugang erfolgt durch einen Reinraum niederer Klasse. Hierfür ist ein Kleidungswechsel absolut notwendig. Laminarflow Einheiten schaffen bedingt staub- und partikelarme Arbeitsplätze, in denen ein gereinigter Luftstrom sowie Vorhänge dafür sorgen, dass die Partikelkonzentration in der Luft deutlich reduziert wird. Dies folgert eine Verringerung der Partikelablagerungen auf dem Produkt.  Um die Verunreinigung direkt aus der Luft zu entfernen, wird ein Laminarstrom, eine sogenannte Verdrängungsströmung, eingesetzt. Durch eine mehrstufige Filterung soll die Reinheit der Luft gewährleistet werden.

Stömungsprinzipien für Reinräume

Bei den Strömungsprinzipien kann zwischen einer turbulenten Verdünnungsströmung und einer turbulenzarmen Verdrängungsströmung unterschieden werden. Bei der turbulenten Verdünnungsströmung wird die gefilterte Reinluft turbulent in den Reinraum eingeführt. Hierdurch wird eine stetige Verdünnung der turbulenzarmen Partikelkonzentration gewährleistet. Bei der turbulenzarmen Verdrängungsströmung, der sogenannten Laminarflow, strömt die Reinluft turbulenzarm in den Reinraum. Die Arbeitsbereiche und Instrumente werden hierdurch so gering wie möglich kontaminiert. Die Luft entweicht aus dem Raum und wird zur wiederholten Filterung zum Umluftgerät zurückgeführt.

Literatur
•http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reinraum&oldid=85059812 (Abgerufen: 31.03.11).

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