BSB/CSB

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CSB, der chemische Sauerstoffbedarf (COD: chemical oxygen demand), ist als Summenparameter ein Maß für die Summe, aller im Wasser enthaltener oxidierbarer Stoffe. Bedeutung findet der CSB Gehalt vor allem in der Abwasserbehandlung. Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB) ist folglich ein Maß für die Summe, aller in Wasser enthaltener organischer Verbindungen, inklusive der schwer abbaubaren.


Funktionsweise

Um den CSB Gehalt ermitteln zu können, wird eine Wasserprobe mit Schwefelsäure angesäuert und mit einer exakten Menge Kaliumdichromat erhitzt. Silbersulfat wird hierbei als Katalysator eingesetzt. Bei chloridhaltigen Proben ist es notwendig dieses zunächst zu entfernen oder mit Quecksilbersulfat zu maskieren. Im anderen Fall würde dessen Oxidation zu Chlor den Messwert verfälschen. Nach den Deutschen Einheitsverfahren wird die verbliebene Menge des Dichromats titrimetrisch mit einer Ammonium-Eisen-(II)-Sulfat-Lösung und mit einem Ferroin-Indikator bestimmt. Häufig erfolgt die CSB Überwachung in Kläranlagen und anderen wassertechnischen Anlagen mittels Küvetten-Schnelltests. Diese Tests enthalten alle notwendigen Reagenzien und erfordern nur wenige Laborgeräte. Hierbei  erfolgt die Bestimmung des Dichromat-Verbrauchs photometrisch. Das zugehörige Fotometer zeigt das Ergebnis auch gleich umgerechnet als Sauerstoff in mg / l.
Unter BSB versteht man den biochemischen Sauerstoffbedarf. Dieser ist die Menge an Sauerstoff, die in Wasser gelöst ist, und zum biologischen Abbau gelöster organischer Verbindungen im Abwasser benötigt wird.

Literatur
•Folienserie des Fonds der Chemischen Industrie – Umweltbereich Wasser
•http://www.umweltdatenbank.de/lexikon/chemischer_sauerstoffbedarf.htm (Abgerufen: 28.03.11).
•http://www.umweltdatenbank.de/lexikon/biochemischer_sauerstoffbedarf.htm (Abgerufen: 28.03.11).

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