N/Nox-Bestimmung

Wir können keine Produkte entsprechend dieser Auswahl finden

Stickstoff (N), lateinisch nitrogenium, tritt elementar nur in Form eines kovalenten Dimers auf. Das heißt, in einer Verbindung, die aus zwei Stickstoff-Atomen besteht. Stickstoff ist mit einem Anteil von 78 % der Hauptbestandteil der Luft.

Geschichte des Stickstoffs

Chemische Verbindungen des Stickstoffs, wie Ammoniumsalze, wurden bereits von den Alchemisten verwendet. 1771 wies Carl Wilhelm Scheele Stickstoff als Bestandteil der Luft nach. Im Jahr 1774 wurde Ammoniak von Joseph Priestley dargestellt. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Stickstoff vor allem aus Salpeter gewonnen. Das Frank-Caro-Verfahren ermöglichte erstmals die Nutzung von Luftstickstoff. Durch das Birkeland-Eyde Verfahren konnte Salpetersäure gewonnen werden. Diese Verfahren wurden jedoch relativ bald durch das Haber-Bosch-Verfahren abgelöst. Das Haber-Bosch-Verfahren ermöglicht die Synthese von Ammoniak aus Stickstoff und Wasserstoff.

Darstellung von Stickstoff

Stickstoff wird hauptsächlich durch die fraktionierte Destillation von verflüssigter Luft in Luftzerlegungsanlagen nach dem Linde Verfahren gewonnen. Durch dieses Verfahren erhält man Stickstoff mit einem Reinheitsgrad von 99,9 %. Ein weiteres Verfahren zur Stickstoffgewinnung stellt das Membranverfahren dar.

Eigenschaften von Stickstoff

Molekularer Stickstoff ist ein farb-, geruchs- und geschmackloses Gas, welches bei tiefen Temperaturen zu einer farblosen Flüssigkeit kondensiert. Stickstoff geht in seinen Verbindungen vorzugsweise kovalente Bindungen mit der Elektronenkonfiguration 1s2 2s2 2p3 ein. Aus dieser Konfiguration führt die Bildung von drei Kovalenzen zur Oktett-Komplettierung. Verbindungen, in denen dieser Bindungstypus vorkommt, sind beispielsweise: Ammoniak, Amine und Hydrazin. Diesen Verbindungen ist eine pyramidale Struktur mit einem freien Elektronenpaar gemeinsam. Der natürliche molekulare Distickstoff N2 ist durch die, im Stickstoff vorhandene, stabile Dreifachbindung und die daraus resultierende hohe Bindungsdissoziationsenergie sehr reaktionsträge.  

Literatur
•http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stickstoff&oldid=86941107 (Abgerufen: 28.03.11).
•http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kjeldahlsche_Stickstoffbestimmung&oldid=85371359 (Abgerufen: 28.03.11).

Back to Top
part-of-labexchange-group