Trübungsmessgeräte

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Die Trübung einer Flüssigkeit ist ein rein subjektiver optischer Eindruck. Diese wird durch die Absorption und die Streuung von Licht an kleinen Partikeln in transparenten Festkörpern, in einer Flüssigkeit oder in einem Gas verursacht. Ein Partikel ist ein dreidimensionales Teilchen und verfügt über einen anderen Brechungsindex als das Trägermaterial. Eine Trübung stellt folglich ein sogenanntes Maß einer Verunreinigung dar.  

Geschichte der Trübungsmessgeräte

Früher wurden Trübungen in einem durchsichtigen Gefäß gemessen. Auf der Rückseite dieses Behälters war eine Sichttafel angebracht, die durch die Flüssigkeit betrachtet wurde. Diejenige Zahl, die am schlechtesten lesbar war, von dieser konnte letztendlich die Trübung abgeleitet werden. Dieses Verfahren war folglich nicht nur ungenau, sondern ebenfalls von der Subjektivität der einzelnen Testpersonen abhängig. Um somit Trübungen wirklich messen zu können, wurde Formazin geschaffen.

Funktionsweise des Trübungsmessgerätes

Um Trübungen auch vergleichbar messen zu können, kommt die Standardtrübungsflüssigkeit Formazin zum Einsatz. Alle Trübungseinheiten beziehen sich hierbei auf Verdünnungen. Die Messung der Trübung einer Flüssigkeit erfolgt heute zwar immer noch optisch, jedoch findet im Anschluss daran eine elektronische Auswertung statt. Grundsätzlich kann zwischen zwei Messverfahren unterschieden werden: Die Schwächung der durchgehenden Lichtstrahlung (Durchlicht) und die Seitwärtsstreuung der Lichtstrahlung (Streulicht). Im Allgemeinen wird bei kleinen Trübungen auf Streulicht und bei großen Trübungen auf Durchlicht zurückgegriffen.

Literatur
•http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tr%C3%BCbungsmessger%C3%A4t&oldid=85391204 (Abgerufen: 29.03.11).
•http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tr%C3%BCbung&oldid=82478438 (Abgerufen: 29.03.11).

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