Sauerstoff-Meßgeräte

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Die gelöste Sauerstoffkonzentration ist eine wichtige Kenngröße natürlicher Gewässer. Ein hoher Gehalt an freiem, gelöstem Sauerstoff zeigt eine gute hygienische Wasserbeschaffenheit an. Eine hohe Sauerstoffkonzentration zeigt, dass oxidierbare Stoffe wie Eisen, Mangan und Stickstoffverbindungen bereits oxidiert sind. Eine Aufbereitung ist infolgedessen bereits mit einfachen Mitteln möglich.

Sauerstoff-Eigenschaften

Sauerstoff ist ein geruch-, geschmack- und farbloses Gas. Der Kondensationspunkt liegt bei minus 183 °C. Das Element Sauerstoff tritt, je nach Temperaturbereich, prinzipiell in verschiedenen Modifikationen auf. Sauerstoff ist paramagnetisch. Ebenfalls zu betonen ist die Diradikalität des Sauerstoffs. Sauerstoff verfügt über eine geringe Löslichkeit in Wasser. Die Wasserlöslichkeit hängt hierbei vom Druck und der Temperatur ab und steigt mit zunehmendem Druck und abnehmender Temperatur. Die Erklärung der typischen Eigenschaften von Sauerstoff kann anhand der Molekülorbitaltheorie erfolgen. Da es sich bei Sauerstoff um ein sehr reaktionsfreudiges Element handelt, reagiert dieses mit den meisten Elementen des Periodensystems. Einige wenige Ausnahmen stellen vereinzelte Nichtmetalle und Edelmetalle dar. Die Gewinnung von Sauerstoff erfolgt hauptsächlich durch das Linde- und das Claude-Verfahren.  

Sauerstoffbestimmung nach Winkler

Bei der maßanalytischen Sauerstoffbestimmung nach Winkler wird eine Flasche bis zum Überlaufen gefüllt. Im Anschluss daran wird eine bestimmte Menge an Mangan(II)-chloridlösung und kaliumiodidhaltige Natronlauge hinzugegeben, die Flasche luftblasenfrei geschlossen und geschüttelt. Nachdem sich der Niederschlag abgesetzt hat, kann die überstehende Flüssigkeit abgesaugt werden. Der Niederschlag wird daraufhin in Phosphorsäure gelöst und die Flasche 10 Minuten im Dunkeln gelassen. Das bei diesem Vorgang entstandene Iod wird mit einer Natriumthiosulfatlösung und dem Zusatz von einer Zinkiodidstärkelösung bis zum Umschlag (farblos) titriert. Der im Wasser gelöste Sauerstoff oxidiert die Mn2+ zu Mn3+ und es fällt unlösliches Mangan(III)Hydrat aus. Bei der Zugabe der alkalischen KI Lösung oxidieren die Mn2+ wieder I- zu I2. Bei der Titration mit Natriumthiosulfat wird solange titriert, bis am Ende die blaue Färbung, die auf Iodspuren hinweist, verschwunden ist. Durch die Berechnung der verbrauchten Lösung kann der Sauerstoffgehalt bestimmt werden.

Literatur
•http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sauerstoff&oldid=86941132 (Abgerufen: 28.03.11).
•http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sauerstoffs%C3%A4ttigung&oldid=84249561 (Abgerufen: 28.03.11).

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